Valheim 1.0: was sich für deinen Server ändert (Welt, Speichern, Mods, Crossplay)

Valheim 1.0: was sich für deinen Server ändert (Welt, Speichern, Mods, Crossplay)

Eokko
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Es ist vollbracht: Seit dem 9. September 2026 läuft Valheim in Version 1.0 (Build 25185644, Network Version 39). Der Deep North ist da, mit seinen Jotun, über 40 neuen Waffen und einem finalen Boss. Doch hinter dem Launch-Trailer stecken in den Patch Notes und der offiziellen FAQ von Iron Gate mehrere Änderungen, die alle betreffen, die einen Server betreiben. Das solltest du wissen, bevor du deine Welt am Wochenende wieder startest.

Musst du eine neue Welt anfangen?

Die offizielle Antwort ist differenziert. Deine alte Welt bekommt die neuen Inhalte, aber die Generierung des Deep North funktioniert nur in Gebieten, die du noch nie erkundet hast. Wer bereits bis an den Rand der Karte gesegelt ist, findet dort das neue Biom abgeschnitten oder gar nicht vor. Iron Gate empfiehlt deshalb einen Neustart für „das bestmögliche Erlebnis“.

Unser Rat für einen Server: nicht überstürzt entscheiden. Sichere die aktuelle Welt (ein manuelles Backup im Panel dauert zehn Sekunden) und lege dann eine zweite Welt für 1.0 an. So bleibt dein Dorf aus 200 Spielstunden erhalten, und du entdeckst den Deep North so, wie er gedacht ist. 1.0 liefert übrigens einen weiteren Grund, die Weltränder zu erkunden: Dort erscheinen jetzt alternative Versionen der früheren Biome.

Ein neues Speichersystem

Das ist die wichtigste Änderung für die Zuverlässigkeit. 1.0 teilt die Weltdaten in Chunks auf, statt eine einzige große Datei zu schreiben: weniger serialisierte Daten pro Speichervorgang, also schnellere Saves, und vor allem ein Format, das Abbrüche mitten im Schreibvorgang verkraftet. Das Szenario der korrupten Welt, weil der Server im falschen Moment gestoppt wurde, wird deutlich unwahrscheinlicher.

Ein echtes externes Backup ersetzt das nicht: Unsere Server behalten ihre automatischen täglichen Backups mit Wiederherstellung per Klick, und die neue Struktur macht sie einfach schneller.

Mods: warte, bevor du einen gemoddeten Server startest

Grundsätzlich hat sich nichts geändert: kein offizieller Mod-Support, kein Steam Workshop, und Iron Gate garantiert zum Release keine Kompatibilität. Konkret heißt das: Ein Server mit BepInEx, Jotunn, ValheimPlus oder Bau-Mods startet nicht sauber, bis jede einzelne Mod für 1.0 aktualisiert wurde. Die Unity-Engine wurde hochgestuft, was erfahrungsgemäß einen guten Teil der Mods bricht.

Spielt deine Community gemoddet, lass den Server ein paar Tage auf Vanilla oder warte die Update-Welle auf Thunderstore ab, bevor du etwas reaktivierst.

Volles Crossplay: dein Server wird zum Treffpunkt

1.0 erscheint gleichzeitig auf PC, Xbox, PS5 und Nintendo Switch 2, mit Crossplay zwischen allen Plattformen. Ein Dedicated Server ist damit erst recht sinnvoll: Er ist der einzige Ort, an dem ein PC-Spieler, ein Freund auf der PS5 und ein Cousin auf der Switch 2 dieselbe persistente Welt teilen, ohne vom PC des Hosts abzuhängen. Das Limit bleibt bei 10 Spielern pro Server, wie bisher.

Denk nur daran, die Crossplay-Option auf deinem Server zu aktivieren, sonst sehen Konsolenspieler ihn nicht.

Erfolge und Cheats: Vorsicht mit Admin-Befehlen

1.0 führt Achievements ein, und ein Anti-Cheat-System dazu. Die meisten Devcommands (etwa „spawn“) markieren Charakter und Welt dauerhaft als gecheatet, was die Erfolge für alle blockiert. Gespawnte Gegenstände werden ebenfalls markiert, und wer einen aufhebt, gerät in einen temporären Cheat-Zustand.

Für den Admin eines öffentlichen Servers ist das eine echte Verhaltensänderung: Ein „spawn“, um einem festhängenden Spieler zu helfen, kann zehn Leute ihre Erfolge kosten. Behalte die Befehle einer Testwelt vor.

Was sich in der Welt selbst ändert

  • Schnee muss geräumt werden: Im Deep North kannst du erst bauen, wenn du den Boden freigeschaufelt hast;
  • Eis bricht: Auf gefrorenen Meeren und Teichen heißt es aufpassen, wo du hintrittst;
  • Die Jotun überfallen Valheim: Neue Events treffen deine Basis, nicht nur das neue Biom;
  • Der Enterhaken verändert, wie vertikal du bauen kannst;
  • Kall Fimbulbringer, der finale Boss, schließt die Progression ab;
  • Performance: deutlich schnellere Weltgenerierung, optimierter Netzwerkverkehr bei Terrain-Änderungen und eine neue clientseitige Sichtweite-Einstellung.

Deinen Valheim Server aktualisieren

Bei Game-Servers wurde das Update am Abend des 9. September eingespielt: Beim nächsten Neustart bootet dein Server in 1.0. Zur Kontrolle öffnest du die Konsole im Panel und suchst die Zeile Valheim version: l-1.0.7 (network version 39). Sehen deine Spieler „Peer has incompatible version“, läuft der Server noch auf dem alten Build: Ein einfacher Neustart aus dem Panel genügt.

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